Semesterticketrückerstattung SoSe 2017

Liebe Student*innen

bis zum 31.05.2017 besteht noch die Möglichkeit der Semesterticketrückerstattung.

Folgende Härtefallgründe für die Rückerstattung der Semesterticketgebühren sind möglich:

  1. Schwerbehinderung
  2. Schwerbehinderung mit Merkzeichen
  3. Pflege Angehöriger
  4. Pflege schwerbehinderter Kinder
  5. Finanzielle Gründe
  6. Gesundheitliche Gründe
  7. Mutterschutz

Unter welchen Bedingungen eine Rückerstattung aus den genannten Gründen möglich ist, könnt ihr in der Härtefallordnung nachlesen!

Das Antragsformular findet ihr hier

 

Workshop: What to do about racist police controls?, 15.05.2017

Workshops: Was tun bei rassistischen Polizeikontrollen? / What to do about racist police controls? / Qu’est qu’il faut faire contre le contrôle raciste de la police?

-de-
von der Kampagne für Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt (KOP)
Wann? am Montag, 15.05.2017, 18-20 Uhr
Wo? Katzenstrasse 2, 21335 Lüneburg
offen für (potenziell) Betroffene, Zeug_innen und alle sonst Interessierten

Du wirst von der Polizei kontrollierst oder bekommst eine Kontrolle mit und glaubst, dass die Kontrolle etwas mit Aussehen und Hautfarbe zu tun hast? Du bist dir sicher, dass die Polizeikontrolle rassistisch motiviert ist, aber du weißt nicht, was du (dagegen) tun kannst? Du bist genervt und/oder befürchtest, dass dir etwas passiert, wenn du dich mit der Polizei anlegst? Du möchtest dich wehren oder unterstützen und einschreiten – aber wie?
In diesem Workshop thematisieren wir das System rassistischer Polizeigewalt, racial profiling und den alltäglichen Ausnahmezustand für die Betroffenen und versuchen gemeinsam Schritte praktischer Solidarität entwickeln. Methoden: Positionsübungen, Input, Gruppenarbeit und Infomaterial.

Die Teilnahme ist kostenlos. Der Workshop wird nach Bedarf auf Deutsch und Englisch gehalten. Übersetzung in weitere Sprachen kann ggf. auf Anfrage organisiert werden. Wenn Ihr in weitere Sprachen übersetzen könntet, schreibt es gern bei der Anmeldung dazu. Kinderbetreuung vor Ort während des Workshops können wir organisieren. Schreibt uns dazu gerne ob Ihr mit Kind*ern kommt und Unterstützung möchtet.

Anmeldungen bitte per Mail an: antira@asta-lueneburg.de


-eng-
by the Kampagne für Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt (KOP)
When? Monday, 15.05.2017, 6 pm – 8 pm
Where? Katzenstrasse 2, 21335 Lüneburg
open for (potentially) affected people, witnesses and everyone else interested
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Queere Ringvorlesung 2017

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Dieses Semester gibt es zum zweiten Mal eine queere Ringvorlesung an der Universität Lüneburg. Das AStA Referat QuARG hat keine Kosten und Mühen gescheut und ein buntes Programm aus Vorträgen, Workshops und Filmen auf die Beine gestellt. Los geht’s am 9. Mai um 18:15 Uhr in C 14.006 mit dem Vortrag “A_sexualität 101”.
Und das ist das Programm:
Vortrag: A_sexualität 101 mit Annika Spahn am 09.05.2017 um 18.15 in C14.006
Was ist eigentlich A_sexualität und was ist es nicht? Welche Diskriminierungserfahrungen machen a_sexuelle Menschen in der Gesellschaft, aber auch der queeren Community? Wie geht die Medizin mit a_sexuellen Menschen um? Wie sieht a_sexueller Aktivismus aus? Diese und viele andere Fragen versucht der Vortrag zu beantworten. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Workshop: Einvernehmlichkeit/ Konsens in Sex und Beziehungen mit Joris Kern am 13.05.17, 13-19 Uhr in C6.320
Einvernehmlichkeit bedeutet, dass jederzeit alle Beteiligten sicher sein können, dass alle Beteiligten einverstanden sind, mit dem was passiert. Das ist leider nicht selbstverständlich, denn Medien und Gesellschaft zeichnen das Bild von einer wortlosen, „funktionierenden“, linearen (Hetero)Sexualität, in der einfach getan wird, in der Hoffnung, dass kein Nein kommt.
Aber: NEIN ist super! JA auch!

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Veranstaltungswoche: „Bedingungsloses Grundeinkommen und Direkte Demokratie“

Vom 2. bis 4. Mai 2017 laden das „PENG!“-Referat (Politisches Engagement für Nachhaltige Gerechtigkeit) des AStAs (Allgemeiner Student*innenausschuss) und die Bürger*inneninitiative „Omnibus für Direkte Demokratie“ zur Veranstaltungswoche „Bedingungsloses Grundeinkommen und Direkte Demokratie“ an der Universität Lüneburg ein.

Spätestens seit der Schweizer Volksabstimmung im Jahr 2016 werden das Bedingungslose Grundeinkommen und die Direkte Demokratie als Instrumente zivilgesellschaftlicher Erneuerung ernst genommen. Volksabstimmungen sind aber auch zentrale Forderung rechtspopulistischer Bewegungen. Wie kann die Forderung nach Direkter Demokratie von diesen abgegrenzt werden? Wie kann das Bedingungslose Grundeinkommens die Würde, Freiheit und Gleichberechtigung aller Menschen fördern?

Die Veranstalter*innen rufen am Montag zunächst zur Teilnahme an der 1. Mai-Demonstration in Lüneburg auf. Am Dienstag wird mit dem Film „Ich, Daniel Blake“ die Kritik am gegenwärtigen Sozialsicherungssystem diskutiert. Mittwochabend stellen Johannes Stüttgen (Künstler, langjähriger Mitarbeiter von Joseph Beuys) und Susanne Wiest (Bundesvorstand der Partei „Bündnis Grundeinkommen/BGE“) Verbindungen zwischen dem BGE und direkter Demokratie her. Zum Abschluss diskutieren Irina Studhalter (Schweizer Campaignerin „Volksinitiative für ein BGE“), Dr. Katja Heeß (Politikwissenschaftlerin, Universität Lüneburg) und Daniel Bax (taz-Redakteur) über emanzipatorische Perspektiven auf direkte Demokratie in Zeiten des Rechtspopulismus. Der „Omnibus für direkte Demokratie“ informiert am Dienstag begleitend auf dem Marktplatz und ab Mittwoch auf dem Hauptcampus der Universität und sammelt Unterschriften für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen.

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Student*innenwerksbeiträge im Vergleich

In Deutschland gibt es keine allgemeinen Studiengebühren – so heißt es. Trotzdem überweisen wir jedes Semester Gebühren an unsere Uni. Diese setzen sich zusammen aus dem Studierendenschaftsbeitrag inklusive Semesterticket, dem Verwaltungskostenbeitrag und dem Student*innenwerksbeitrag sowie eventuellen Langzeitstudiengebühren.

Mit diesen Studiengebühren beschäftigen wir uns gerade – und liefern euch hier einige Informationen zu den Student*innenwerken.

Wie viel bezahlen die Student*innen an den verschiedenen Hochschulen eigentlich an die Student*innen-werke? Und gehören wir wirklich zu denen mit dem höchsten Beitrag?

Das haben wir uns gefragt und mal eine Aufstellung (fast) aller Studiwerke Deutschlands gemacht. Dabei kam raus, dass der durchschnittliche Studiwerksbeitrag bei ca. 73 Euro* liegt. Wir in Lüneburg bezahlen im Studentenwerk OstNiedersachsen, das unter anderem noch Braunschweig, Wolfsburg und Hildesheim umfasst, mit 98 € deutschlandweit den dritthöchsten Beitrag. Im Wintersemester haben wir dann vermutlich den zweithöchsten, da er auf 100 € steigt, yeah! Vor uns liegen momentan nur noch Trier (99€) und Bochum (105€).

Aber woran liegen die starken Unterschiede deutschlandweit? Einerseits liegt das am unterschiedlichen Angebot: In manchen Städten wird zum Beispiel das Semesterticket von den Studiwerken verwaltet oder sie haben sehr ausgebaute Beratungsstrukturen. Andernorts wird keine Mensa betrieben, die stark subventioniert werden muss. Andererseits ist die Finanzierungsstruktur je nach Bundesland unterschiedlich. In Niedersachsen beispielsweise bekommen die Studiwerke kaum festes Geld vom Land.

In unserem Student*innenwerk OstNiedersachsen gibt es dabei noch mal eine besondere Situation, die mit dem Sanieren von Wohnheimen zusammenhängt: Das Land fördert oft den Neubau von Wohnheimen, nicht aber den Erhalt. Dabei hat unser Studiwerk wohl schlecht gewirtschaftet, so dass eben das Geld zur Sanierung nicht da war und jetzt über die Beiträge der Student*innen und Mietsteigerungen finanziert werden muss. Außerdem wurden notwendige Beitragserhöhungen lange verschleppt, so dass wir jetzt zum Teil auch für die Studis vor uns mitzahlen müssen.

Wir werden uns, gemeinsam mit anderen ASten, weiterhin für eine Erhöhung der staatlichen Unterstützung einsetzen, um Studis zu entlasten und das Land in die Pflicht zu nehmen. Außerdem werden wir uns in den Gremien des Student*innenwerks OstNiedersachsen gegen weitere Beitragserhöhungen stark machen und die Haushaltskonzeption des Studiwerks kritisch begleiten.

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Film „Nacht und Nebel“, 08.05.2017

Was? Film „Nacht und Nebel“
Wann? Montag, 08.05.2017, 20 Uhr
Wo? bleank, Lünertorstrasse 20, 21335 Lüneburg

Der Film dauert etwa 30 Minuten. Altersfreigabe ab 12 Jahren. Die Veranstaltung ist kostenlos und offen für alle. Der Film wird auf Deutsch gezeigt, gegebenenfalls mit Untertiteln auf Englisch.

Am Gedanktag zur Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 1945 zeigt das Antirassismus Referat des AStA der Uni Lüneburg den Film „Nacht und Nebel“ von Alain Resnais. Im Anschluss findet um 21 Uhr ein offenes Treffen des Referats statt.

„Als Mahnmal gegen das Vergessen entstand 1955, zehn Jahre nach Befreiung der Konzentrationslager, unter der Regie von Alain Resnais der gleichnamige Film „Nacht und Nebel“. Er nimmt seinen Ausgang in den grün überwucherten Ruinen von Auschwitz und zeigt dann in einem Rückblick das Geschehen in den Todeslagern, die gnadenlose menschenverachtende Präzision der sogenannten „Endlösung“.

Dabei verbinden sich einprägsame Bilder mit der Musik Hanns Eislers und der künstlerischen Ausdruckskraft der Schriftsteller Jean Cayrol und Paul Celan (für die deutsche Bearbeitung), die beide den Holocaust überlebten, zu einem Dokument von erbarmungsloser Eindringlichkeit. Diese Qualität und sein Stellenwert als Warnung vor kollektiver Entmenschlichung im Zuge ideologischer Verblendung und politischer Diktatur verleihen dem Film eine zeitlose Aktualität.“

Mehr Informationen: http://clubfilmothek.bjf.info/filme.htm?id=2930275&krit=t&ft=n

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=B_65XCEaFlo

-eng-
What? Movie „Night and fog“
When? Monday, 8th May, 8 pm
Where? blaenk, Lünertorstrasse 20, 21335 Lüneburg

The movie lasts about 30 minutes. Recommended 12 years and older. The event is for free and open for everyone interested. The movie will be shown in German, with English subtitles if necessary.

On the remembrance day for the liberation from national-socialism on the 8th May 1945 the anti-racist working group from the AStA of the University Lüneburg shows the movie „Night and fog“ by Alain Resnais. Afterwards there is an open meeting of the group at 9 pm, which you are welcome to join.

More information: http://clubfilmothek.bjf.info/filme.htm?id=2930275&krit=t&ft=n

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=B_65XCEaFlo

Einladung AStA-Sitzung 02. Mai

Liebe Referent*innen, liebe Student*innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur nächsten AStA-Sitzung am Mittwoch, den 03.05.2017 um 14.30 Uhr ein. Wir treffen uns im AStA-Sitzungsraum (C9.104). Gäste sind wie immer herzlich willkommen und dürfen die Sitzung gerne aktiv mitgestalten.

Für die Sitzungsverpflegung sind diesmal die Sprecher*innen zuständig.

Bisher stehen folgende Tagesordnungspunkte an:

TOP 1: Begrüßung und Regularien
TOP 2: Genehmigung von Protokollen: 26.04.
TOP 3: Mitteilungen und Anfragen
TOP 4: Nachhaltigkeitskodex
TOP 5: Wahlen
TOP 6: Rechenschaftsbericht
TOP 7: Verschiedenes

Wir freuen uns auf euch,

Ben, Lisa, Susanna

72. Jahrestag der Niederschlagung des deutschen Faschismus

Heute ist der 72. Jahrestag der Niederschlagung des deutschen Faschismus. Am 08. Mai 1945 kapitulierten Wehrmacht und Reichsregierung bedingungslos – damit endete die über 12 Jahre währende Gewaltherrschaft der Nationalsozialist*innen.

Am heutigen Tag erinnern wir an die Diskriminierung, Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung unschuldiger Menschen sowie an den größten Krieg der Menschheitsgeschichte. Untaten, die aufgrund von Machtgier und einer perfiden rassistischen Ideologie begangen wurden. Unsere Lehre daraus ist eindeutig: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Rassismus und Rechtsradikalismus müssen konsequent bekämpft werden. Militarismus gilt es, sich entschlossen entgegen zu stellen. Dies gehört zu den vordringlichsten Aufgaben aller Bildungssysteme.

Wir gedenken heute außerdem der Widerständler*innen, Partisan*innen und Soldat*innen, die jahrelang kämpften, um die Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands zu erreichen. Wir gedenken der tapferen Menschen, die Freiheit und Leben riskierten, um andere Menschen vor Verfolgung zu schützen. Unsere Lehre daraus ist klar: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Zivilgesellschaftliches Engagement muss gefördert werden, unwissenschaftliche Gleichsetzungen von rechten und linken Bewegungen sind abzulehnen. Gerade in Zeiten erstarkender rechter Bewegungen müssen wir uns gemeinsam und überall für universelle Werte wie Frieden, Gerechtigkeit, Akzeptanz und Menschenrechte einsetzen.

WAHLEN***WAHLEN***WAHLEN

 

Vom 11. bis 17. Mai könnt ihr das Student*innenparlament und die Fachgruppenvertretungen sowie das Semesterticket wählen.
Wählen könnt ihr:
Donnerstag, 11. Mai, 9.30-16 Uhr Volgershall (Raum 035)
Freitag, 12. Mai, 9.30-16 Uhr, Pavillon Rotes Feld
Montag-Mittwoch (15.-17.05.), 9.30-16 Uhr (Mi: 15 Uhr), Mensa Hauptcampus

Ihr wisst nicht, wen ihr wählen wollt?
Dazu gibt es nächste Woche eine Vollversammlung, in der es eine Podiumsdiskussion der Listen für das StuPa geben wird: 14.30 Uhr, Hörsaal 3
Falls es euch nicht möglich ist, zur Vollversammlung zu gehen, haben wir auch eine Wahlzeitung erstellt, in der das Wahlprozedere vorgestellt wird sowie die StuPa-Listen Fragen beantwortet haben. Ihr findet sie unter https://www.asta-lueneburg.de/wp-content/uploads/2015/10/Wahlzeitung-Sommer-2017.pdf

Außerdem brauchen wir euch zur Umsetzung der Wahlen! Denn nur mit Wahlhelfer*innen ist die Wahl überhaupt möglich. Tragt euch am besten in dieses dudle ein: https://dudle.inf.tu-dresden.de/wahlhelfer_innen/
Alternativ hängt vorm AStA-Büro auch noch eine Liste oder meldet euch beim Wahl-Ausschuss unter wahl@asta-lueneburg.
Für die Auszählung brauchen wir dann übrigens besonders viele Menschen 😉

 

Also informiert euch, geht wählen und rettet die Hochschulwahlen!

 

1. Mai ist Tag der Arbeit

Am 1.Mai gilt es wieder für mehr soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren.

Ob auf dem Arbeitsmarkt, bei der Rente, bei der Krankenversicherung oder bei den Löhnen: es geht nicht gerecht zu in Deutschland. In der Wissenschaft sind etwa Arbeitsvertragsbefristungen von wenigen Monaten inzwischen genauso die Regel, wie Halb-, Viertel- oder gar Dezimalstellen. Oft wird dabei dennoch ein Arbeitseinsatz erwartet, der mindestens einer vollen Stelle entspricht oder sogar darüber hinausgeht. Werden die Erwartungen nicht erfüllt, wird nach wenigen Monaten einfach kein Folgevertrag abgeschlossen. So ist nicht einmal die Mitarbeit bis zum Abschluss eines wissenschaftlichen Projektes garantiert. Studierende sind als sog. „Hilfskräfte“ von diesen Problemen ebenso betroffen wie wissenschaftliche Beschäftigte und auch Beschäftigte in Technik und Administration sind von einigen dieser und weiterer Probleme betroffen.

Demonstrationen finden in vielen Städten auch in der Umgebung statt, etwa in Lüneburg, Hamburg, Uelzen, Celle und Lüchow.
In Lüneburg beginnt die Demo um 10 Uhr am Stadttheater an der Lindenstraße und zieht dann zum Lambertiplatz. Hier gibt es um 10.30 Uhr eine Kundgebung.

Also kommt zahlreich!

Mehr zu den Demos in Nordost-Niedersachsen hier:

http://nordostniedersachsen.dgb.de/erstermai2017

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Und hier zu den Demos in Hamburg:

http://hamburg.dgb.de/termine/++co++4ae53d12-07cc-11e7-afd0-525400e5a74a