ARCHIPEL

Besonderer Arbeitsraum für Student*innen mit Einschränkungen

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Das ARCHIPEL des AStA Lüneburg bietet in der Prüfungszeit

vom 9. Juli bis 3. August in Raum C11.117

sowie

vom 20. August bis 14. September in Raum C03.121

für

Student*innen mit gesundheitlichen, körperlichen oder mentalen Erschwernissen

(bspw. chronische Krankheiten oder psychische Belastungen)

einen Ort als besonderen Arbeitsraum an.

Student*innen, die aufgrund ihrer Gesundheitslage von besonderer Ruhe profitieren, finden dort eine geschützte Arbeitsumgebung.

 

Kontakt: archipel@asta-lueneburg.de

Bürodienst

Bürozeiten in der vorlesungsfreien Zeit

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Mit Beginn der vorlesungsfreien Zeit ändert der Bürodienst seine Öffnungszeiten.

Wir haben vom 09.07. bis 15.10.

DIENSTAGS und DONNERSTAGS
von 10:00 Uhr – 14:00 Uhr geöffnet.

Bei Fragen könnt ihr uns jederzeit eine Mail an buero@asta-lueneburg.de schicken.

Am 4.10. bleibt das AStA-Büro geschlossen.
Termine für die Rechtsberatung findet ihr hier.

Allgemein

Neue Veröffentlichung ‚Diskriminierung begegnen‘ und Release-Veranstaltung mit Andreas Kemper

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Nach der Festschrift zum Leuphana-Jubiläum, der Pilot-Ausgabe des Magazins „resonanzraum“ und dem Heft „Reading Gender“, bringt der AStA seine nächste Publikation heraus.

Am Dienstag erscheint „Diskriminierung begegnen“. Für diesen Reader, den ihr ab sofort im AStA-Büro bekommen könnt, haben Studierende und Lehrende der Leuphana, aber auch viele andere, über die verschiedensten Formen von Diskriminierung geschrieben: über Sexismus, Rassismus, Homophobie, Ageism, Ableism, Klassismus, Antiziganismus; über Naturalisierung und über Intersektionalität.

 

Für einen Vorgeschmack hier das Inhaltsverzeichnis von „Diskriminierung begegnen“:

  • Vorwort
  • „Diskriminierung für alle!?“ – Valentina Seidel
  • Diskriminierung im Bildungssystem – Christoph Podstawa 
  • Wenn sich mehrere Diskriminierungsformen treffen: Ein Gespräch über Intersektionalität – Interview mit Katharina Trostorff
  • Vom Stereotyp zur Diskriminierung: Wie Einstellungen gegenüber sozialen Gruppen entstehen – Natalia Sophie Leipholz
  • Rollenbilderquiz
  • Sexismus ist kein Luxusproblem – Kim Torster 
  • Biologische Rechtfertigung von Sexismus: Geschlecht geh(t) gut – ganz natürlich? – Rahel Tabea Roseland
  • Gibt es eigentlich Homophobie? – Marie Dücker
  • Naturalisierung – Kristina Heller
  • Antirassismus – Ein aktives Bekenntnis – Nadine Golly
  • Diskriminierende Sprache – Danae Christodoulou
  • Das neue Gesicht des Rassismus – eine polemische Hetzschrift – Anonym
  • Ableism. Erkenntnisse als Vertrauensperson von Menschen mit Behinderung – Barbara Hitz
  • Alt und ausgemustert? Altersdiskriminierung im Arbeitsleben – Renate Schächinger
  • Salat? Fatshaming als besondere Form des Lookismus – Heike Hoja
  • Antisemitismus: Das Gerücht über die Juden – Marcel Duda
  • Oben bleiben. Über Klassismus und Klassengesellschaft. – Kevin Kunze
  • Schlaglichter des Antiziganismus. Ein Panorama zur Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus. – Tobias Neuburger
  • Externe Beratungsstellen
  • Glossar

 

Zur Veröffentlichung haben wir Andreas Kemper eingeladen. Er wird mit uns über Klassismus und Bildungsbenachteiligung diskutieren. Warum ist der familiäre Hintergrund so ausschlaggebend für die Bildungslaufbahn? Was bedeutet klassistische Benachteiligung von „Arbeiterkindern“? Was können Hochschulen und Hochschschulpolitik tun, um gleichberechtigtere Bildungszugänge zu ermöglichen?

Andreas Kemper ist Soziologe und in seiner forschenden und publizierenden Tätigkeit in vielfältigen Themenbereichen unterwegs: So setzt er sich neben Klassismus auch mit organisiertem Antifeminismus, Maskulismus oder nationalkonservativen Ideologien auseinander.

Katharina Trostorff, die an der Leuphana forscht und lehrt, wird die Diskussion moderieren.

Veröffentlicht wird der Reader im Rahmen des Diversity-Tags, zu dem an vielen Orten Veranstaltungen stattfinden, so auch in Lüneburg. Das Programm könnt ihr hier sehen: https://www.leuphana.de/fileadmin/user_upload/PERSONALPAGES/_efgh/fischer_karin/images/GuD/plakat_diversity-tage.pdf

 

QuARG

Im Zeichen des Seepferdchens – eine Dokumentation der Queeren Ringvorlesung 2018

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Nach Einhorn und Flamingo steht das Programm der Queeren Ringvorlesung 2018 im Zeichen des Seepferdchens. Vorträge, ein Tanz-Workshop, ein Foto Projekt und eine Filmvorführung bieten die vielfältige Ausgangsbasis für Diskussionen, Berichte und Reflexionen auf Themen der geschlechtlichen Identität, Mechanismen des Ausschlusses und Diskriminierungszusammenhänge, auf Buntheit, Vielfalt und Selbsterfahrungen rund um Gender und Sexualität. Die Themen sind weit gestreut, denn es soll möglichst für alle etwas dabei sein und auch nicht-akademische Auseinandersetzungen und Zugänge sollen ermöglicht werden. Publikum, Teilnehmende und Sprecher_innen setzen sich immer wieder neu zusammen und bringen ihre Anliegen vor. Besonders intensiv wird bei der Gesprächsrunde über eine „Dritte Option“ diskutiert. Als Mitarbeiterin der Gleichstellungsbeauftragten der Leuphana Universität berichtet Valentina Seidel über den Diskussionsstand und die Perspektiven anlässlich der bevorstehenden Gesetzesänderung zur Eintragung eines weiteren, positiven Geschlechts. Neben den Eintragungen „weiblich“ und „männlich“ und der Möglichkeit, keine Eintragung vorzunehmen, soll bundesweit eine dritte Option geschaffen werden, die etwa intersexuelle Personen wahrnehmen können, welche sich biologisch keinem der beiden Geschlechter zuordnen lassen und diese auch nicht anstreben. Sieht so der erste Schritt in Richtung selbstbestimmte Geschlechtseintragung aus? Und was würden diese Änderungen im Rahmen einer Hochschule wie der Leuphana mit sich bringen, wo Geschlechtseintragungen und -abfragen von Evaluierungszetteln bis Immatrikulationsbescheinigungen zum alltäglichen Prozedere gehören? Was bedeuten diese Eintragungen im Hochschulalltag für Trans*- Personen, die sich im Prozess der Transition, also im Übergang von einem Geschlecht in ein anderes befinden oder diesen bereits abgeschlossen haben? Wie steht es bislang um nicht-binäre Menschen, die sich nicht als „weiblich“ oder „männlich“ zuordnen können oder wollen? An welcher Stelle ist eine solche Eintragungen wirklich notwendig, in welcher Form soll sie umgesetzt werden und wie kann die Gefahr des Zwangs-Outings vermieden werden? In offener Runde wurden Vorschläge von Studierenden und Lehrenden gesammelt und diskutiert, wobei viele der Anwesenden auch ihre eigenen Erfahrungen und Wünsche miteinbringen konnten. Auch wenn im Laufe der Gesprächsrunde noch keine abschließenden Beschlüsse festgehalten werden konnten, ist die Möglichkeit zum Austausch und das gegenseitige Anhören ein wichtiger Schritt in Richtung einer Hochschulpolitik, die sich der Förderung eines diversen, gewalt- und diskriminierungsfreien Umfelds für Lehre und der Ermöglichung eines selbstbestimmten Studiums verschreibt.

Das Programm der Queeren Ringvorlesung wird jedes Jahr von den Mitgliedern des QuARG (queer, awarness, equal rights, gender matters!) organisiert: Mo, Juli, Claudia, Lynn, Clara und Janne. Falls du Lust hast uns kennenzulernen,  Wunsch nach eigenem Engagement besteht oder du dich für unsere Arbeit interessierst, kannst du Kontakt zu uns aufnehmen oder eines der Treffen besuchen, die derzeit jeden zweiten Donnerstag im checkpoint queer oder im Pons stattfinden. Wir freuen uns auf dich! quarg(at)asta-lueneburg.de

Unsere nächste Veranstaltung: Trans* ein unordentliches Gefühl? Vortrag mit Daniel Masch, in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro, am 6. Juni 16:00 uhr in C14.027

 

text: clara wessalowski