CORACI goes online

Da wir uns durch die COVID-19 Pandemie nicht mehr persönlich begegnen können, kann kein Festival im herkömmlichen Sinne stattfinden. Wir haben beschlossen, das diesjährige Festival in den digitalen Bereich zu verlegen, da sich trotz der Pandemie die Relevanz politischer Kämpfe nicht mindert sondern verstärkt. Aus diesem Grund gilt es neue Formen des Widerstands zu etablieren, bestehende Formen zu reflektieren und möglicherweise zu verändern.

Wir wollen zusammen mit euch darüber nachdenken, wie wir uns organisieren und uns solidarisch gegen soziale Ungerechtigkeiten mobilisieren können.

Ausschlüsse der Gesellschaft aufgrund von Herkunft, Klasse, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung sind oftmals kompliziert, überlagern bzw. überschneiden sich und sind schwer greifbar. Deshalb ist es umso wichtiger sie in ihren Zusammenhängen zu verstehen. Der Ansatz der Intersektionalität versucht genau dies anzugehen.

Das Coraci 2020 widmet sich deshalb der Frage: “Solidarisch kämpfen. Wie geht intersektionaler Widerstand?”

Dazu haben wir verschiedene Referent_innen und Referenten, Aktivist_innen und Aktivsten, Kollektive und Kulturschaffende angefragt, die sich durch verschiedene Formate mit der Thematik auseinandersetzen werden. Alle Veranstaltungen werden über Onlineplattform “zoom” stattfinden.

Wir laden Euch herzlich ein, an Vorträgen, Workshops, Filmen und Theateraufführungen teilzunehmen, um über Privilegien nachzudenken, wie wir solidarisch kämpfen können und was intersektionaler Widerstand bedeutet.

Infos gibt es auch auf unserer Seite https://www.coraci-festival.de/ und unserem Telegram Channel https://t.me/coraci2020