Kurzprotokoll der 10. ordentlichen Sitzung des 12. StuPas

Informationen

  • Anfang Februar bringt der AStA Uni Lüneburg die Schrift „Eine Universität für das 21. Jahrhundert? 10 Jahre Leuphana – eine kritische Jubiläumsschrift“ Darin wird die Umgestaltung der Universität Lüneburg hin zu einer sogenannten „unternehmerischen Hochschule“ kritisch beleuchtet.
  • Aktuell werden noch Interessierte für das AStA-Sprecher*innenkollektiv gesucht. Wenn auch Du Interesse hast, dann sende Deine Bewerbung an stupa@leuphana.de.

Wichtige Beschlüsse

  • Das StuPa hat Julius Flink zum neuen AStA-Sprecher gewählt. Julius ersetzt Léa Oltmann, die mit sofortiger Wirkung aus dem Amt der AStA-Sprecherin ausscheidet.
  • Merle Eigemann und Stella Danker wurden zu stellvertretenden Referentinnen des AntiRa gewählt.
  • Claudia Pontow wurde zur stellvertretenden Referentin des QuARG-Referats gewählt.
  • Sina Spachmann wurde zur stellvertretenden Referentin des Öko? – logisch! gewählt.
  • Das StuPa hat beschlossen, dass die Ringvorlesung „10 years after the crash“ mit Geldern der Verfassten Studierendenschaft gefördert wird (mit insgesamt 3000 Euro).
  • Der StuPa-Vorsitz hat in Rücksprache mit dem StuPa die nächste Sitzung vom 24.01.2018 auf den 01.2018 verschoben.
  • Das StuPa hat den Jahresabschluss der Verfassten Studierendenschaft für das Geschäftsjahr 2016/2017
  • Das StuPa hat die Finanzreferentin Eva-Maria Stüdtje
  • Das StuPa hat die Stellungnahme „Für eine wissenschaftliche Gedenkkultur, die vor Krieg und Faschismus mahnt“
  • Das StuPa ruft zur Demo „Wir haben es satt!“ auf, die am 20. Januar 2018 in Berlin stattfinden wird.

Neugierig geworden? Dann schau doch gerne bei der nächsten Sitzung vorbei! Diese findet am 31.01.2018 um 14:30 in C9.102 statt.

In den Sitzungen des StuPa sind alle Student*innen der Universität Lüneburg rede- und antragsberechtigt!

Das Kurzprotokoll in pdf-Form findet Ihr hier: 2018-01-17 Kurzprotokoll 10. ordentliche Sitzung

KonRad sucht neue Mitarbeiter*innen!

Hast du Spaß am Schrauben und Lust auf eine Arbeit in einem tollen Team?
Dann ist vielleicht ein Job bei KonRad etwas für dich! Alle Informationen dazu findest du hier.

Wenn du Interesse hast, komme bis zum 01.02.2018 während der Öffnungszeiten bei KonRad vorbei und sprich die Mitarbeiter*innen an. Oder schaue bei unserem Bewerber*innentreffen am 01.02.2018 um 19.00 Uhr in der Werkstatt vorbei. Eine Bewerbung via Mail an konrad@asta-lueneburg.de ist auch möglich.

© hr

Ausfall BAföG Sprechstunde am 20.12.2017

Liebe Studierende,

die BAföG-, Finanzierungs- und Sozialberatungssprechstunde findet am 20.12.2017 nicht mehr statt. Ich verabschiede mich ebenfalls in die Weihnachtspause. Ab dem 08.01.2017 bin ich wie gewohnt wieder Dienstag von 12-14 Uhr sowie Mittwoch von 12-14.30 Uhr in meinem Büro anzutreffen.

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018

Denica

Aufruf zur Demonstration „Wir haben es satt“ am 20. Januar 2018 in Berlin

Das Student*innenparlament hat in seiner 10. ordentlichen Sitzung des 12. StuPas am 17. Januar 2018 folgenden Aufruf zur Demonstration „Wir haben es satt!“ am 20. Januar in Berlin beschlossen:

Aufruf zur „Wir haben es satt!“ Demonstration am 20. Januar 2018 in Berlin

 

Für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungspolitik, für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung, globale Bauernrechte und fairen Handel!

Am 20. Januar lädt die Bundesregierung zur weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ Landwirtschaftsminister*innen aus der ganzen Welt nach Berlin ein. Gerade im Amt steht die neue Regierung dann im Licht der Weltöffentlichkeit. Während drinnen bei der Agrarministerkonferenz über unser Essen und unsere Landwirtschaft entschieden wird, soll draußen Druck gemacht werden für die globale Agrar- und Ernährungswende und für fairen Handel. Vier weitere verschenkte Jahre können wir uns in Deutschland nicht leisten. Dringender denn je brauchen wir eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen für alle! Doch wer etwas verändern will, legt sich mit der mächtigen Agrarlobby an. Deswegen müssen wir – die kraftvolle, bunte, lautstarke Bewegung – den Konzernen die Stirn bieten und die neue Regierung in die Pflicht nehmen. Wir haben die fatale Realität der industriellen Landwirtschaft satt!

Weltweites Höfesterben stoppen +++ Für gesundes, gentechnikfreies Essen für alle +++ Für Bauernrechte überall +++ Für eine Zukunft auf dem Land und in der Stadt +++ Für ein solidarisches Europa – Geflüchtete willkommen +++ Für artgerechte Tierhaltung und weniger Fleischkonsum +++ Für Ernährungssouveränität und gerechten Welthandel +++ Für eine bienenfreundliche Landwirtschaft, die Umwelt und Klima schützt +++ Für eine sozialgerechte, bäuerliche und ökologische EU-Agrarreform +++ Für viele junge Menschen in der Landwirtschaft +++ Gegen die Vertreibung von Kleinbäuerinnen und -bauern auf der ganzen Welt!

Mehr Infos: https://www.wir-haben-es-satt.de/informieren/aufruf/

Hier findet Ihr den Aufruf in pdf-Form: 2018-01-17_Aufruf_Wirhabenessatt_Demo

Wir suchen ab sofort eine*n neue*n Mitarbeiter*in für Publikationen!

Suchst du einen flexiblen Job und hast Interesse an publizistischer und redaktioneller Arbeit?
Als Mitarbeiter*in für Publikationen bist du unter anderem verantwortlich für die Erstellung von Publikationen zu verschiedenen Themen, redaktionelle und organisatorische Aufgaben sowie die Bewerbung von Publikationen.

Wir bieten dir eine Vergütung von 9,70€/Stunde bei einer Arbeitszeit von ca. 25 Stunden im Monat. Weitere Informationen findest du hier.

Wenn du Interesse hast, sende uns eine Bewerbung, inklusive Lebenslauf, bis spätestens 20.01.2018 an personal@asta-lueneburg.de!

© hr

FLTI*-Schraubworkshop bei Konrad

Am 20.01.18 wird bei Konrad ein Workshop zum Schrauben am Rad für FLTI* Personen angeboten.

FLTI* steht in diesem Fall als Kurzform für Frauen, Lesben, Trans- und Intersexuelle Personen, ebenso wie jene, die sich keiner dieser Kategorien zuordnen möchten, gleichzeitig jedoch kein Cis-Mann sind.
Dieser Workshop hat ein queer-feministisches Selbstverständnis. Das bedeutet für uns, einen Schutzraum frei von männlicher Dominanz und Mackertum, jenseits von (Hetero-)Sexismus und dem Zwang zur Zwei­geschlecht­lich­keit zu schaffen. Andere Diskriminierungs- und Herrschafts­formen sollen hier auch keinen Platz haben. Wir wünschen uns einen respekt- und rücksichts­vollen Umgang.

Der Plan ist, sich in entspannter Atmosphäre ein Verständnis von der Funktion von Fahrrädern zu erarbeiten und im zweier Team ein komplettes Rad aufzubauen. Gearbeitet wird in diesem Fall an Rädern, die später bei Konrad verkauft werden.
So ist es möglich, die Teilnahme am Workshop kostenlos anzubieten. Über Spenden sind wir hocherfreut.
Start ist um 10 Uhr, Ende ist für 18 Uhr angesetzt. Mittags würden wir gern von einem Buffet essen, zu dem jede*r etwas beiträgt.

Bitte meldet euch bis zum 10.01.2018 bei joana.falkenberg(at)posteo.de an.
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Für eine wissenschaftliche Gedenkkultur, die vor Krieg und Faschismus mahnt

Das Student*innenparlament hat in seiner 10. ordentlichen Sitzung des 12. Student*innenparlaments am 17. Januar 2018 folgende Stellungnahme zur Gedenkkultur in der Stadt Lüneburg sowie zur Angelegenheit des stellvertretenden Bürgermeister Dr. Gerhard Scharf beschlossen:

1 Beschluss

Das Student*innenparlament veröffentlicht die Stellungnahme und die Hintergrundinformationen über die üblichen Kommunikationswege (facebook, Webseite etc.) und wendet sich mit dieser an die Presse sowie die Stadtverwaltung.

2 Stellungnahme

Das Student*innenparlament steht hinter dem Wirken des Arbeitskreises „Gedenkkultur an der Leuphana Universität Lüneburg“ (im folgenden AK Gedenkkultur), welcher einen Wandel der Lüneburger Erinnerungskultur von einer ideologisch geprägten Glorifizierung von Wehrmachtssoldaten hin auf eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte anstrebt. Die schonungslose und wahrheitsgetreue Aufarbeitung der Geschichte auf dem Campus und in der Stadt, ist die Voraussetzung dafür, dass Lehren aus Krieg sowie Faschismus gezogen werden. Nur so kann auch den Opfern angemessen gedacht werden. In diesem Sinne unterstützt das Student*innenparlament das Engagement aller Studierenden, sowie insbesondere des AStAs sowie des Ausschusses Antifaschismus innerhalb des Arbeitskreises Gedenkkultur.

In einem Video-Interview, das am 6. Januar auf einem rechtsradikalen YouTube-Kanal veröffentlicht wurde, greift der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Lüneburg, Dr. Gerhard Scharf, die Beteiligten des Arbeitskreises an. Scharfs Worten zufolge beruhe das Wirken des AK Gedenkkultur auf „Dummheit“. Weiter wird das Engagement des AK Gedenkkultur mit dem Satz kommentiert: „Da geht einem das Messer in der Tasche auf.“ Diese Aussagen weist das Student*innenparlament in aller Schärfe zurück: Das Verhalten ist für einen Bürgermeister absolut unwürdig, da es die demokratisch geführte Auseinandersetzung um die Erinnerungskultur durch Hate Speech ersetzt und somit zu einem gefährlichen Klima der Auseinandersetzung beiträgt. Argumente und Fakten müssen eine Auseinandersetzung bestimmen, nicht Drohungen und Beleidigungen.

Weiter äußert sich Scharf zur 110. Infanteriedivision der Wehrmacht, welche in Lüneburg aufgestellt wurde und nachweislich an Kriegsverbrechen in Ozarichi (auch Osaritschi) im heutigen Weißrussland beteiligt war. Diese 110. Infanteriedivision wird in Lüneburg durch ein „Ehrenmal“ am Wallring geehrt; die Opfer finden nur am Rande Erwähnung. In diesem Zusammenhang kommt Dr. Scharf kontrafaktisch und wider besseren Wissens zu der Feststellung, dass die Kriegsverbrechen von „freiwilligen Spezialkommandos“ als Randerscheinung der sonst sauberen Wehrmacht getätigt wurden. Das Student*innenparlament weist diese sachlich unhaltbare Feststellung als geschichtsrevisionistisch und Wehrmachtsverharmlosend zurück. Es teilt die wissenschaftliche Einschätzung des an der Universität Osnabrück tätigen Mitglieds der Historischen Kommission Niedersachsen und Bremen, Prof. Dr. Rass (Gutachten zur 110. Infanteriedivision vom 10.03.2017). In dem Gutachten des namhaften Militärhistorikers heißt es, dass es sich beim Agieren der Soldaten um „völkerrechtswidrige Kriegspraktiken“ handelte, welche zu „alltäglichen und systematisch praktizierten Handlungsmustern“ der Wehrmacht wurden.

Das Student*innenparlament fordert von der Stadt Lüneburg:

  • Eine Distanzierung von Bürgermeister Dr. Scharf sowie seinen Aussagen
  • Eine Entschuldigung gegenüber den im AK Gedenkkultur Engagierten
  • Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte Lüneburgs in der NS-Zeit, zusammen mit der Universität Lüneburg.
  • Einen Wandel in der Gedenkkultur, so dass diese vor Krieg und Faschismus mahnt und dem Stand der Forschung angemessene Lehren aus der Vergangenheit zieht

3 Hintergrundinformationen

Am 6. Januar 2018 tauchte auf Youtube ein Video mit eindeutig extrem rechten Inhalten auf, welches von Nikolai Nerling aus Berlin stammt. Dieser Holocaustleugner veröffentlicht regelmäßig Filme mit rassistischen und geschichtsrevisionistischen Inhalten, die von einem verschwörungsideologischen Wahn durchzogen sind. Lüneburgs Bürgermeister Dr. Scharf taucht in einem dieser Videos auf und äußert sich zur Gedenkkultur Lüneburgs mit geschichtsrevisionistischen Aussagen sowie antidemokratischen Drohungen gegenüber Mitgliedern der Universität.

Hintergrund ist das schon länger andauernde Bestreben des Arbeitskreises Gedenkkultur, an welchen sich neben AStA sowie weiteren Teilen der Studierendenschaft, der VVN-BdA, die Geschichtswerkstatt sowie die Fakultät Kultur beteiligt. Ein Ziel dieses Arbeitskreises ist es die Gedenkkultur von ihrer ideologisch geprägten Glorifizierung der Wehrmachtssoldaten hin auf eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte zu ändern, so dass sie Lehren aus dem Krieg zieht, den Opfern gedenkt sowie vor Krieg und Faschismus mahnt. Im Zentrum steht hierbei der Gedenkstein der 110. Infanteriedivision, welche nachweislich an schweren Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung in Weißrussland beteiligt war. Dort werden vor allem die Täter mit zum Teil falschen historischen Fakten geehrt, die Opfer finden hingegen nur am Rande Erwähnung. Das Agieren der Soldaten aus „völkerrechtswidrige Kriegspraktiken“ welche zu „alltäglichen und systematisch praktizierten Handlungsmustern“ der Wehrmacht wurden, so die wissenschaftliche Stellungnahme von Dr. Rass (10.3.2017, Universität Oldenburg). Eine Stellungnahme die Herrn Scharf zu diesem Zeitpunkt bekannt war. Trotzdem spricht dieser von „freiwilligen Spezialkommandos“ als Randerscheinung der sonst sauberen Wehrmacht. Weiter heißt bei Dr. Rass: „Jenseits der Rolle der 110. Infanteriedivision bei den hier angesprochenen Deportationen verbietet sich jedes heroisierende und unkritische Gedenken an Verbände der Wehrmacht bzw. an Kriegstote in deren Namen.“ Diese Einschätzung, welche von dem AK Gedenkkultur geteilt wird, bezeichnet der Bürgermeister Scharf im Namen der Stadt als „Dummheit“ und fügt gegenüber diesen nicht ohne Hass und in antidemokratischer Manier hinzu: „Da geht einem das Messer in der Tasche auf.“ Weiter romantisiert er in dem Video die Zwangsarbeit, in der Gefangene und Deportie innerhalb der NS-Zeit versklavt, misshandelt und zum Teil ermordet wurden.

Auf der Facebookseite der Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus Lüneburg“ finden sich weitere Informationen und Hintergründe dazu:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=238365180036674&id=201668597039666

 

Hier findet Ihr die Stellungnahme in pdf-Form: 2018-01-17_Stellungnahme_Für eine wissenschaftliche Gedenkkultur, die vor Krieg und Faschismus mahnt

Gute Vorsätze? Gute Arbeitsbedingungen!

Für den Januar haben wir eine Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema Rechte von Hilfskräften organisiert.

10.1, 14-16 Uhr, Mufuzi (C9.118): Workshop „Deine Rechte als SHK und WHK“ mit David Amri (ver.di) und Dorothea Steffen (Personalrat)

In diesem Workshop lernt ihr welche Rechte ihr als Beschäftigte an der Uni habt und was ihr tun könnt wenn ihr in eurem Arbeitsverhältnis unzufrieden seid.

22.1,  18:30 Uhr, PlanB :“10 Jahre Hilfskraftinitiative Marburg – ein Erfahrungsbericht“

Die Hilfskraftinitiative in Marburg setzt sich seit mittlerweile 10 Jahren für die Interessen von Hilfskräften an der Uni ein. Wir haben Aktive aus Marburg eingeladen, die von ihren Erfolgen und Herausforderungen berichten werden.

25.1, 18 Uhr, AStA-Wohnzimmer: SHK-WHK-Interessiertentreffen „Gemeinsam aktiv werden“

Im Anschluss an die beiden eher informativen Veranstaltungen geht es hier darum selbst aktiv zu werden. Wir laden alle Hilfskräfte ein sich zu vernetzen, um sich gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen einzusetzen

Öffnungszeiten AStA Büro

In der Vorlesungszeit:

Mo: 10:00 – 14:00 Uhr
Di: 10:00 – 16:00 Uhr
Mi: 10:00 – 16:00 Uhr
Do: 10:00 – 16:00 Uhr
Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

Telefon: 04131 – 677 1510

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