Kategorie: AStA

Stellungnahme zum Angriff auf eine Lüneburger Moschee

In der Nacht vom 04. auf den 05. Januar kam es zu einem rassistisch motivierten Angriff auf eine Moschee in der Dahlenburger Landstraße. Der AStA verurteilt diese Tat, positioniert sich gegen rassistische Hetze und Gewalt und kritisiert den nachlässigen Umgang der Polizei mit derartigen Vorfällen:

Lüneburger Polizei bagatellisiert Angriff auf Moschee

In der Nacht vom 04. auf den 05. Januar 2017 kam es zu einem wahrscheinlich rassistisch motivierten Angriff auf eine Moschee in der Dahlenburger Landstraße. Dabei wurde vor dem Gebäude rote Farbe ausgeschüttet und, vermutlich mit einem Steinwurf, eine Fensterscheibe beschädigt.

Bereits in der Nacht zum 07.10.2016 wurden auf dem Parkplatz hinter der Moschee am Lüner Weg mehrere Autos zerkratzt. Augenzeugen berichteten, dass einer der Kratzer ein Hakenkreuz darstellen könnte. Die Umstände lassen auch hier auf eine gezielte Tat schließen.

Die Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen berichtet von weiteren Angriffen auf diese Moschee: So wurden 2008 fünf Scheiben eingeschlagen und im März 2013 kam es zu Farb-Schmierereien.

Sie schreibt weiter:
„Im letzten Jahr tauchten in den östlichen Stadtgebieten – Kaltenmoor, Neu Hagen, Lüne-Moorfeld, Ebensberg – von Lüneburg immer wieder Naziaufkleber und rechte Schmierereien auf. Betroffen davon war im Herbst auch der Gedenkstein für die deportierten Jüdinnen und Juden aus Lüneburg.

Bundesweit steigen in den letzten Monaten die Zahlen rassistischer Übergriffe auf Geflüchtete und muslimische Einrichtungen. (mehr …)

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! – Aufruf anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Zum 8. Mai – Tag der Befreiung vom Faschismus

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Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
– Der Schwur von Buchenwald, 19. April 1945 –

 
Mit der Befreiung durch die Anti-Hitler-Koalition konnte das organisierte Unrecht des Faschismus gestoppt werden und endete mit der Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945. Die Schlussfolgerung der internationalen Gemeinschaft lautete: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

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Solidarität lässt sich nicht brechen. Sie wächst.

FacebookheaderZahlreiche Politische Organisationen und Medienschaffende kämpfen gemeinsam mit Student*innenvertretungen gegen Sexismus und Zensur.
Solidarität lässt sich nicht brechen. Sie wächst.

Am 02.03.2016 um 11 Uhr veröffentlichen abermals zahlreiche politische Organisationen und Medienschaffende innerhalb eines erweiterten Zusammenschlusses „zensierte“ Zeitungsartikel gegen Sexismus und sogenannte „Pick-up-Artists“. Diese Artikel waren zunächst in der Student*innenzeitung der Universität Frankfurt am Main publiziert worden und mussten nach einem Beschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main aus dem Umlauf gezogen werden. (mehr …)

RPO meutern! studentische Vollversammlung – Beschlüsse und Protokoll

45SfUAn6Gestern, am 1.6., hat die studentische Vollversammlung zur Rahmenprüfungsordnung stattgefunden. Die Mitschrift der Vollversammlung findet ihr hier. Auf dieser Vollversammlung wurden zwei Beschlüsse gefasst. Zusätzlich zu den Beschlüssen sind Arbeitsgruppen aus der Vollversammlung hervorgegangen, die sich mit folgenden Themen beschäftigen wollen:

  • Begleitende Gremienarbeit
  • Ideal-RPO
  • Entscheidungsprozesse / Studentische Beteiligung
  • Aktionen
  • Grundsatzkritik an Bildung

An diesen offenen Arbeitsgruppen können sich jederzeit neue Personen beteiligen. Wenn du Lust hast, an der Arbeit in einer Gruppe mitzuwirken oder dich über die dortige Arbeit informieren möchtest, dann melde dich bei buero@asta-lueneburg.de um dich auf den Verteiler zu schreiben.

Es waren ca. 150 Personen anwesend. Die gefällten beschlüsse lauten wie folgt: (mehr …)

Power to Change – die Energierebellion

Es ist Energiewendewoche in Lüneburg. Das Öko?logisch!referat des AStA hat dazu mit anderen Akteur*innen einige Veranstaltungen organisiert. Schaut rein und kommt vorbei!

Montag, 11.4. 18:00 Uhr HS4oeko
Vortrag von Sebastian Heilmann „Regionale Energielandschaften nachhaltig gestalten?“ https://www.facebook.com/events/197442453970596/

Dienstag, 12.4 18:00 Uhr PlanB
Lesung von Robin Wood/Autor*innen „Die Anti-Atom-Bewegung – Geschichten und Perspektiven“ https://www.facebook.com/events/571092073045726/

Mittwoch, 13.4. 18:00 Uhr HS4
Vortrag von Prof. Schomerus zu Energierecht „Das kommende Ausschreibungsverfahren für Erneuerbare Energien – Das Ende der Bürgerenergien?“ https://www.facebook.com/events/488485784668042/

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Studierende kämpfen trotz Abmahnungswelle weiter gegen Zensur. Kritik an Sexismus und sexualisierter Gewalt darf nicht eingeschränkt werden

AStAlogo-aktuell-smallNach einer gemeinsamen Aktion gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt und die sogenannte „Pick-Up-Szene“ erhielten mehrere Studierendenvertretungen und -verbände Abmahnungen von einer Medienkanzlei. Die beteiligten Organisationen haben Artikel aus einer Studierendenzeitung der Uni Frankfurt wiederveröffentlicht, nachdem den Frankfurter Studierenden untersagt wurde, sich öffentlich zu dem Themengebiet zu äußern. Begründet wurde diese Zensur unter anderem damit, dass die Studierenden damit ihr Mandat übertreten hätten. Die Aktion der Studierendenorganisationen sollte bekräftigen, dass eine Trennung von Hochschul- und Allgemeinpolitik nicht haltbar ist und zu willkürlicher Justiz führt. Tatsächlich ist es wichtig, dass Studierendenschaften sich gegen Sexismus und Gewalt einsetzen, auch wenn diese Phänomene nicht auf die Hochschule begrenzt bleiben.

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Stellungnahme zur RPO // Aufruf zur Vollversammlung

Mit einem breiten Bündnis aus hochschulpolitischen Akteur*innen kritisieren wir die aktuelle RPO. So können wir nicht studieren!
Deshalb rufen wir zur Vollversammlung zur RPO am 1. Juni um 14.30 Uhr in Hörsaal 2 auf.

Den Text der Stellungnahme findet ihr hier:

 

Zum Wintersemester 2015/2016 ist die neue Rahmenprüfungsordnung (RPO) in Kraft getreten. Seitdem sind die Probleme, die sich für uns Studierende ergeben, zahlreich. Zum einen fällt durch den Anmeldetermin mitten im Semester die von uns Studierenden geschätzte Flexibilität weg, die Klausurenphasen kurzfristig planen zu können. Der Termin mitten im Semester führt außerdem dazu, dass die Anmeldung zur Prüfung teils vor Beginn der zugehörigen Veranstaltung erfolgen muss. Des Weiteren hat ein gemeinsamer Termin für die Abgabe von Hausarbeiten und vergleichbaren Prüfungsleistungen eine enorme Konzentration des Workloads in der vorlesungsfreien Zeit zur Folge. (mehr …)

Still Not Loving AfD

es reicht afd

AStA und StuPa lehnen jegliche Zusammenarbeit mit der „Alternative für Deutschland“ (AfD) ab, wie aus folgendem Beschluss der Gremien hervorgeht:

Die verfasste Studierendenschaft der Universität Lüneburg lehnt jegliche Zusammenarbeit, Kontaktaufnahme oder Beantwortung von Anfragen im inhaltlichen Sinne mit der Partei „Alternative für Deutschland” (AfD), ihrer Jugendorganisation „Junge Alternative” (JA) sowie den Junge Alternative Hochschulgruppen oder anderen AfD-parteinahe Hochschulgruppen sowie in diesen Strukturen organisierten Personen ab. Diskriminierende Inhalte und Äußerungen der rechtspopulistischen bis extrem rechten Partei und ihr Eintreten für eine Elitisierung der Hochschulen stehen den Forderungen der Studierendenschaft nach einer offenen, diskriminierungsfreien Hochschule direkt entgegen. Die Studierendenschaft sieht sich deshalb in der Pflicht über die Gefahren, die von AfD und nahen Strukturen ausgehen, aufzuklären und aktiv gegen deren Erstarken, insbesondere an der Hochschule, vorzugehen. (mehr …)


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