Alternatives Vorlesungsverzeichnis

Hier könnt ihr alle Veranstaltungen finden, die im Rahmen der alternativen Lehre angeboten werden. Mit einem Klick auf den Titel der Veranstaltung bekommt ihr weitere Informationen. Zur Anmeldung geht es über MyStudy/Vorlesungsverzeichnis/Zusätzliche Angebote/Alternative Lehre oder hier.

Übersicht

1. Marginalisierte Häftlingsgruppen im Nationalsozialismus – entfällt

2. Frauen-Körper-Wissen

3. grenz.raum.plan – multimediale Essays zu Lüneburgs Ausgrenzungen – entfällt

4. Grenzen im Kopf – Stereotype und soziale Kategorien

5. Grenzen der Aufklärung – „Der Antisemitismus ist das Gerücht über die Juden“

6. Feminist Embroidery / Feministisches Sticken

7. Crossing Borders with Music – Connecting without words

8. Exploring Economics – Überblick über verschiedene Theorieschulen

9. Grenzen der Nachhaltigkeit – zwischen Theorie und nachhaltiger Praxis

10. Vervielfältigte Grenzen / Multiplication of Borders

 

 


 

1. Marginalisierte Häftlingsgruppen im Nationalsozialismus

Als marginalisierte Häftlingsgruppen werden im Allgemeinen die vergessenen und an den Rand gedrängten Opfer des NS-Regimes bezeichnet. Dazu gehören – neben vielen anderen – Sinti und Roma, Homosexuelle sowie sogenannte “Asoziale” und sogenannte „Berufsverbrecher“. Für mich ist dieses Thema stark mit gesellschaftlicher Ausgrenzung verbunden und man merkt sofort, dass manche Gruppen, die damals verfolgt wurden, in der Gesellschaft immer noch nicht akzeptiert sind. Diese sozialen Grenzen sind zwar nicht sichtbar, beeinflussen das Leben der Menschen allerdings immer noch erheblich. Um eine Möglichkeit zu schaffen, dies zu ändern, werden wir uns zunächst mit Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen, die wir mit einer Exkursion in die Gedenkstätte Neuengamme verbinden.

 

Lehrende: Olga Novikova

Veranstaltungsort und Zeiten

voraussichtlich: Einzeltermin | 24.06. | 9:00-18:00 |  Treffen im WoZi Gebäude 9 am Hauptcampus

voraussichtlich: Einzeltermin | 25.06. | 9:00-16:00 |  AStA – Wohnzimmer

VeranstaltungsformDiskussionsseminar und Exkursion

Sprache: Englisch

Vorkenntnisse: Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Weiterführende Literatur:

Personenanzahl: 5-20

 

2. Frauen-Körper-Wissen

Entdeckst Du Dich als kraftvolle Frau? Wir behandeln Themen rund um den weiblichen Körper losgelöst von Frauenbildern und gesellschaftlichen Erwartungen und fokussieren uns auf konkrete Wissensvermittlung und Selbstwahrnehmung. Dabei ist uns wichtig, eine Verbindung von theoretischem Wissen über den Aufbau und die Funktionen des Körpers mit ihrer Bedeutung für Dich herzustellen. Beiträge und Impulse betreffen sowohl Anatomie, Individualität, Fruchtbarkeit, und Vorsorge als auch Bewegung und künstlerische Eindrücke. Es erwarten Dich außerdem gemütliche Runden des Austauschs über das Frau-Sein fernab der Gender-Debatte oder sexueller Orientierung. Hast du LUST? Und wenn Dich nur ein Fünkchen Neugierde zu diesem Satz gebracht hat, dann freue ich mich, wenn du dabei bist!

Für den ganztägigen Termin am Samstag, den 13.05. (11-19Uhr) habe ich eine sehr inspirierende Frau für euch eingeladen: Elke Wiegand ist Ärztin, Tanzpädagogin und erfahrene Seminarleiterin. Sie lebt im Ökodorf Sieben Linden, ist verheiratet, hat 3 Kinder auf die Welt gebracht und 49 Jahre Lebenserfahrung.

Bringe an diesem Tag bitte lockere Kleidung, Zeit und Ruhe, evtl. Massageöl, etwas für ein gemeinsames Mittagsbuffet (und Besteck), eine Decke/Isomatte, gerne auch inspirierende Bücher zum Thema oder persönliche Fragen mit. Es wäre schön, wenn Du an dem einen Termin zuvor auch kommst. Sag mir am besten Bescheid, falls das nicht möglich ist.

Es wird Zeit für eine Generation selbstbewusster, liebevoller Frauen. Sei dabei.

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Lehrende: Anemone Martin und Gast: Elke Wiegand

Veranstaltungsort und Zeiten:

Einzeltermin | Montag  | 24.04.2017 | 16:00 – 20:00 | MuFuZi C9.118
Einzeltermin | Donnerstag | 04.05.2017 | 18:15 – 21:00 | AStA Wohnzimmer
Einzeltermin | Samstag | 13.05.2017 | 11:00 – 19:00 | PlanB
Einzeltermin | Montag | 15.05.2017 | 16:00 – 20:00 | PlanB
Einzeltermin | Mittwoch | 31.05.2017 | 18:00 – 21:00 | PlanB
Einzeltermin | Montag | 12.06.2017 | 16:00 – 18:00 | PlanB
Einzeltermin | Donnerstag | 22.06.2017 | 18:15 – 21:00 | MuFuZi C9.118
Einzeltermin | Dienstag | 04.07.2017 | 16:00 – 20:00 | AStA Wohnzimmer

Alle Termine sind auch unabhänig voneinander besuchbar! Genauere Informationen zu dem Inhalt der Termine bekommt ihr, wenn ihr euch für die Veranstaltung anmeldet.

Veranstaltungsform: Lektüre- und Diskussionsseminar

Sprache: Deutsch

Vorkenntnisse: Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Weiterführende Literatur:

Personenanzahl: 5-20

 

3. ENTFÄLLT – grenz.raum.plan – multimediale Essays zu Lüneburgs Ausgrenzungen

Wir werden zu Grenzgängern. Wir suchen und be-suchen Orte in und um Lüneburg, an denen sich menschliche und bauliche Grenzen decken – oder widersprechen. Wir werfen einen zweiten, dritten, vierten Blick darauf und unter-suchen, analysieren, beschreiben, etc. diese Orte auf eigene experimentelle Weisen:

Fotografie, Lyrik, Film, Installation, Prosa, Tanz, Zeichnung, Theater,… Je mehr Ideen ihr mitbringt, desto besser! In bewegten Zeiten wie diesen bietet selbst Lüneburg ausreichend Material für den Versuch einer Dokumentation, wo sich soziale Ausgrenzungen architektonisch und städtebaulich manifestieren, wo sie durch Baumaßnahmen geschaffen werden, und wo Kommunikation, Austausch und Begegnung stattfinden.

Ziel ist, sich selbst einen geschärften Blick für Architekturen und in erster Linie deren Nutzung beizubringen, verschiedene Blickwinkel zu finden und diese in verschiedenen Medien festzuhalten. Das gezielte Ausbrechen aus üblichen Betrachtungswinkeln ist Pflicht und Muße. So eine Betrachtungsweise mit künstlerischen Mitteln kann auch manchmal etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Zur gegenseitigen Inspiration ist das Arbeiten in Kleingruppen immer eine gute Idee. Großartig wäre es, wenn die Ergebnisse in einer kleinen Ausstellung ihren Platz finden könnten, damit unsere erarbeiteten Raumpläne von Grenzräumen nicht in dunklen Schubladen verloren gehen.

 

Veranstaltungsort und Zeiten:

Leider entfällt dieses Seminar in diesem Semester. Wir hoffen, dass ihr im übrigen Angebot etwas passendes findet!

Veranstaltungsform: Workshop / Diskussionsseminar

Sprache: Deutsch

Vorkenntnisse: Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Weiterführende Literatur: –

Personenanzahl: 5-20

 

 

4. Grenzen im Kopf – Stereotype und soziale Kategorien

Grenzen zwischen Menschen und Menschengruppen erscheinen oft als naturgegeben und unabänderlich. Eigenschaften werden Menschen aufgrund von Äußerlichkeiten oder Herkunft zugeschrieben und als angeboren gesehen, jede Unterschiedlichkeit wirkt „natürlich“. Es werden pauschale Urteile gefällt, die Individuen nicht gerecht werden und das so entstehende Bild von der „Natur des Menschen“ begünstigt Diskriminierungen. Doch was passiert, wenn wir Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften als psychologisch und gesellschaftlich bedingt begreifen?

Aufgrund dieser Zuschreibungen entstehen verschiedene Privilegien in der Gesellschaft, welche Personen allein aufgrund ihrer Zuordnung zu Kategorien und den damit verbundenen Erwartungen genießen. Dadurch entstehen Ausschlüsse und Diskriminierungen gegenüber den jeweils nicht privilegierten Gruppen.

Im Seminar soll ein Überblick über die Funktionsweisen von Vorurteilen und sozialen Kategorien sowie über gängige Theorien gegeben werden. Dazu sollen verschiedene Beispiele wie unter anderem Geschlecht, „Rasse“ und Klasse betrachtet werden. Dabei werden wir anhand von individuellen Erfahrungen, (pop)kulturellen Werken und verschiedenen Texten, Studien und Methoden, vor allem aus der Soziologie und Sozialpsychologie, die Kategorisierungen und Diskriminierungsstrukturen betrachten, eigene Stereotype reflektieren und diskutieren.

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Lehrender: Kevin Kunze

Veranstaltungsort und Zeiten

08.07.2017 | Samstag | 12:00 – 18:00 | C9.102 |

09.07.2017 | Sonntag | 12:00 – 17:00 | C9.102 |

Veranstaltungsform: Diskussionsseminar

Sprache: Deutsch

Vorkenntnisse: Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Weiterführende Literatur:

Personenanzahl: 5-20

 

 

5. Grenzen der Aufklärung – „Der Antisemitismus ist das Gerücht über die Juden“

In der Befreiung des Gedankens von der Herrschaft, in der Abschaffung der Gewalt, könnte sich erst die Idee verwirklichen, die bislang unwahr blieb, daß der Jude ein Mensch sei. Es wäre der Schritt aus der antisemitischen Gesellschaft, die den Juden wie die andern in die Krankheit treibt, zur menschlichen. Solcher Schritt erfüllte zugleich die faschistische Lüge, als deren eigenen Widerspruch: die Judenfrage erwiese sich in der Tat als Wendepunkt der Geschichte.“ (Horkheimer/Adorno 2016, S. 209)

Dieses Semester soll es ausgehend von dem Kapitel „Elemente des Antisemitismus“ aus der „Dialektik der Aufklärung“ von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno um die Erkenntnis gehen, „[…] warum die Menschheit anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt.“ (Horkheimer/Adorno 2016, 1) Denn, „Barbarei besteht fort, solange die Bedingungen, die jenen Rückfall zeitigten, wesentlich fortdauern.“ (Adorno 1966)

Wir werden kurze Texte (vorzugsweise Aphorismen) lesen und uns in Close-Readings, Diskussionen und Inputs darüber austauschen.

 

Lehrende:Janosch Marian Voß, Kolja Huth

Veranstaltungsort und Zeiten:

wöchentlich | Montag | 18:15 – 19:45 | 24.04.2017 – 05.06.2017 | C 12.101 b

Veranstaltungsform: Diskussionsseminar

Sprache: Deutsch

Vorkenntnisse: Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Weiterführende Literatur:

Personenanzahl: 5-25

 

6. Feminist Embroidery / Feministisches Sticken

Die Teilnehmer*innen entwerfen selber ein Stickmuster und setzen es um. Dabei soll vor allem der empowernde Aspekt von Feminist Embroidery im Vordergrund stehen. Sticken und andere Formen der Handarbeit werden aus ihrer Ecke der `Oma-Tätigkeit´ und des Symbols für Tugendhaftigkeit geholt und als Medium des künstlerischen Ausdrucks von Feminismus und politischer Meinung umdefiniert. Damit geht auch eine Kritik des männlich geprägten Kunstverständnisses einher.

Die Veranstaltung ist ein Mix aus Lektüreseminar, Diskussionsrunde und praktischem Workshop. Ein Großteil der Termine wird mit einer kurzen Lektüre eingeleitet, danach wird mit der praktischen Arbeit begonnen und währenddessen im Stil eines „Radikalen Nähkränzchens“ diskutiert. Inhaltlich behandeln wir im Zusammenhang mit feministischem Sticken die Geschichte der Handarbeit und des Stickens, das Genre der textilen Kunst an sich, Craftivism, Popfeminismus und dritte Welle Feminismus.

 

Lehrende: Jana Höbermann

Veranstaltungsort und Zeiten

wöchentlich | Dienstag | 16:00 – 19:00 | 25.04.2017 – 27.06.2017 | nicht am 30.05.2017 |  Plan B

Veranstaltungsform: Diskussionsseminar / Workshop

Sprache: Deutsch

Vorkenntnisse: Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Weiterführende Literatur:

Personenanzahl: 5-20

 

 

7. Crossing Borders with Music – Connecting without Words

Music is the way, without words, we talk to each other about being alive! Within our workshop, we want to experience music and its manifold potentials to create connections between people. There are not only physical borders we are confronted with, sometimes there are also language borders, emotional or psychological borders limiting us from being in contact with others. Our aim is to approach music from different perspectives: we will watch a movie about the healing effects of music, play musical instruments together, reflect on the political dimensions of music and experience music and dance. We offer a seminar focusing not only on intellectual reflection and input, but also on practical experience and interpersonal encounters. We see this as a vital extension to balance the mainly mental work at university. The seminar will be held in English from 6-8 pm.

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Tutors: Frederike Reinermann, Sofia Teske, Zafar Ali Baloch

Place and time

Einzeltermine | Montag | 22.05.2017 | 18:00 -20:00 | C 12.105 

wöchentlich | Montag | 12.06.2017 – 26.06.2017 | 18:00 -20:00 | C 12.006

Type of event: Seminar and workshop

Language: German, English

Previous knowledge required: None.

Further literature:

Althans, Birgit (2008): Bodies that matter. Zur Bedeutung des Körpergedächtnisses beim Lernen. In: Mitgutsch, Konstantin et al. (Hrsg.): Dem Lernen auf der Spur. Die pädagogische Perspektive. S. 295-308. Stuttgart: Klett-Cotta.

Amnesty International (2011): Pakistan: Government must stop unlawful killings in Balochistan. Amnesty International. Public Statement, 3 June 2011. Online: https://www.amnesty.org/en/documents/asa33/003/2011/en/

Freire, Paolo (2005): Pedagogy of the oppressed. New York/London: continuum.

 

 

 

8. Exploring Economics – Überblick über verschiedene Theorieschulen

Während in der Forschung und Theoriegeschichte eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze zum Beschreiben und Verstehen ökonomischen Geschehens existieren, ist der Diskurs um eine Einseitigkeit der gegenwärtigen Lehre weiterhin präsent.

Als Ergänzung zur gängigen Lehre, und als Impuls zur Wahrnehmung dieser vielfältigen Theorien und Methoden der Ökonomik, wollen wir gemeinsam einen Überblick über vier wichtige Theorieschulen erarbeiten.

 

Lehrende: Verena Emme, Jan-Hendrick Saxe, Yannik Beermann, Kai Brüggemann, Henri Schneider

Veranstaltungsort und Zeiten

Einzeltermin | Samstag | 06.05.2017 | 11:00 – 19:00 | C 12.009

Veranstaltungsform: Seminar / Workshop

Sprache: Deutsch

Vorkenntnisse: Es werden keine Vorkenntnisse benötigt

Weiterführende Literatur:

Personenanzahl: 5-20

 

9. Grenzen der Nachhaltigkeit – zwischen Theorie und nachhaltiger Praxis

Dieses Seminar besteht aus zwei relativ eigenständigen Seminarteilen, die sich mit dem Nachhaltigkeitsdiskurs auseinandersetzen.

Der erste Teil ist ein wöchentliches Literaturseminar, in dem wir mit euch eine kritische Perspektive auf den dominanten Nachhaltigkeitsdiskurs entwickeln wollen. Dabei setzen wir uns mit gängigen (gerade an der Leuphana vertretenen) Konzepten zu Zivilgesellschaft, Entrepreneurship, Nachhaltiger Entwicklung, Transdisziplinarität u.w. auseinander und beschäftigen uns etwa mit den Diskursen zu Gouvernementalität, Responsibilisierung und Kapitalismuskritik.

Der zweite Teil ist ein zweitägiges Blockseminar, in dem die theoretische Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitskonzepten an die Praxis angeknüpft werden soll. Wir wollen dafür mit Hilfe von Wissenschaftstheorie und Praxisbeispielen “Nachhaltigkeitswissenschaft” definieren und greifbar machen um sie dann mit den Ergebnissen aus dem Literaturseminar zu verknüpfen und zu diskutieren. Am zweiten Seminartag wollen wir dann mit euch gemeinsam lernen, wie Nachhaltigkeit inner- und außerhalb des Rahmens der Wissenschaft gelebt und gestaltet werden kann. Dafür haben wir einige Workshopangebote vorbereitet, die wir gerne um eure Inputs erweitern möchten.

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Lehrende: Lara Eckstein, Lisa Habigt, Christian Kitazume, Jonas Korn, Maximilian Muhr, Lisa Schlesinger

Veranstaltungsort und Zeiten

wöchentlich | Dienstag | 18:15 – 19:45 | 18.04.2017 – 06.06.2017 | C 12.010

Der Termin am Dienstag den 16.05. entfällt. Ersatztermin ist Donnerstag der 18.05. ebenfalls von 18:15-19:45. C 12.101 a

Einzeltermin | Freitag | 09.06.2017 | 10:00 – 18:00 | C 16.203

Einzeltermin | Samstag | 10.06.2017 | 09:00 – 18:00 | C 16.203

Veranstaltungsform: Seminar / Workshop

Sprache: Deutsch

Vorkenntnisse: Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Weiterführende Literatur:

Personenanzahl: 5-20

 

 

10. Vervielfältigte Grenzen//Multiplication of Borders

Ausgehend von Sandro Mezzadras und Brett Neilsons „Border as Method“ (2013) diskutieren wir gegenwärtige Migrationsbewegungen und den Einfluss von Grenzen. Grenzen ermöglichen oder verwehren den Zugang zu Arbeit und Bildung, schränken persönliche Freiheiten und Entscheidungsmöglichkeiten ein und bedingen eine Ausdifferenzierung von Rechten und Möglichkeiten. Im Widerspruch zur Einschränkung durch Grenzen setzen wir uns mit der Forderung „No Border, No Nation!“ auseinander. Wir werden gemeinsame Interessen und Fragen sammeln und davon ausgehend das Material zusammenstellen, mit dem wir uns beschäftigen wollen. Das Material kann alles sein, von Zeitungsreportagen, persönlichen Erfahrungen, bis wissenschaftlichen Publikationen. Das Seminar wird auf Deutsch und Englisch und mit Übersetzung in andere Sprachen soweit wie möglich stattfinden. Teilnahme an nur einzelnen Terminen und auch späteres Dazukommen oder früheres Gehen sind ausdrücklich ok.

Mögliche Themen:

Border as Method: Verfielfältigte Grenzen

Migration und Arbeit

Ausgrenzung und soziale Grenzen

No Border, No Nation!?

Starting from Sandro Mezzadras and Brett Neilsons „Border as Method“ (2013) we discuss current movements in migration and the impact of borders in shaping conditions of life. Borders grant or refuse access to work and education, limit personal freedoms of mobility and choice, and create heterogeneous rights and possibilities. In opposition to the restrictions that borders impose, we work towards an understanding of the claim „No Border, No Nation!“. We will collect shared interests and questions and then organize the material that we want to work with. The material can be anything, from newspaper articles, to personal experiences or scientific publications. The seminar will be held in German and English and with translation into other languages as far as possible. Not taking part in all four sessions or joining later or leaving earlier is very ok.

Possible topics:

Border as Method: Muliplication of Borders

Migration and Labor

Exclusion and Social Borders

No Border, No Nation!?

 

Tutor: Hendrik

Place and time

Thursday | 20.04.2017 | 4 pm to 6 pm| C 12.006

session cancelled Thursday | 04.05.2017 | 4 pm to 8 pm| C 12.006

Thursday | 18.05.2017 | 4 pm to 8 pm| C 12.006

Thursday | 08.06.2017 | 4 pm to 6 pm | C 12.006

(Thursday | 29.06.2017 | 4 pm to 6 pm | C 12.006) open for discussion

Type of event: Seminar and workshop

Language: German, Englisch, others as required

Previous knowledge required: None.

Further literature:

Number of people: 5-20