AllgemeinHochschulpolitik

Bericht von der Mitgliederversammlung des fzs

Als Student*innenschaft der Uni Lüneburg sind wir mit etwa 90 anderen Student*innenschaften aus ganz Deutschland im freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) organisiert. Der Verband vertritt die Interessen von Studis auf bundesweiter Ebene und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bündnisarbeit. Das wichtigste Gremium des fzs sind die Mitgliederversammlungen (kurz MVen), die zweimal jährlich stattfinden. Hier können alle Mitglieder des Verbands gemeinsam über seine Ausrichtung debattieren und entscheiden.

Dieses Wochenende fand die 59. Mitgliederversammlung des fzs in Magdeburg statt. Wir waren mit 6 motivierten Menschen aus Lüneburg dabei, um uns in die Arbeit des Verbands einzubringen. Hier ein kurzer Bericht:

  • Berichte: Die Mitgliederversammlung hat am Freitag mit den Berichten der verschiedenen Gremien begonnen. Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit des Verbands und haben spannende Einblicke in Bereiche wie die Vernetzung auf europäischer Ebene im erhalten. Außerdem wurde in den Berichten auf einige spannende Veranstaltungen, die bald stattfinden werden, hingewiesen. Im April wird es zwei Seminare geben: „Grundlagen des Arbeits- und Sozialversicherungsrecht für Student*innennvertretungen“ und „Bildung wandeln statt Klimawandel“. Im Mai sind Interessierte zum „Bundeskongress studentische Sozialpolitik“ eingeladen. Mehr zu den Terminen des fzs hier.

 

  • Anträge: Die Diskussion von Anträgen nimmt den Großteil einer Mitgliederversammlung ein. Wir haben neben inhaltlichen Anträgen auch strukturelle und satzungs- und geschäftsordungsändernde Anträge beschlossen. Der Antrag zu studentischer Diskussionskultur eingebracht haben, den wir als Lüneburger Delegation eingebracht haben, wurde mit großer Mehrheit angenommen. Darüber hinaus haben wir Stellungnahme zu Themen wie Anwesenheitspflichten, Hochschulentwicklung in Europa oder der Situation der Hochschüler_innenschaft in Österreich gefasst. In den satzungs- und ordungsändernden Anträgen wurde hauptsächlich die Verbesserung der feministischen Praxis im Verband verfolgt. Dementsprechend gab es mehrere Anträge zur Quotierung von Ausschüssen, die alle angenommen wurden.

 

  • Wahlen: Es gab einige Nachwahlen auf offene Posten in inhaltlichen Ausschüssen oder Posten wie den der*des Diskriminierungsbeaurftagte*n. Schön zu sehen, dass sich motivierte und kompetente Menschen gefunden haben. Einige Plätze sind aber auch noch frei. Außerdem wurde der Ausschuss der Student*innenschaften, der zwischen den Mitgliederversammlungen das höchste Gremium des fzs darstellt. Wir freuen uns gewählt worden zu sein und uns im kommenden halben Jahr intensiv in die Arbeit des Verbands einzumischen!

 

  • Drumherum: Wir haben eine sehr konstruktive, angenehme Mitgliederversammlung erlebt. Neben der eigentlichen Sitzung haben Workshops zu den Themen Wohnraum, Empowerment in lokalen Strukturen und rechte Gruppen an Unis stattgefunden. Abgesehen von der aktiven Teilnahme an der Diskussion im Plenum konnten wir die Mitgliederversammlung auch zum Austausch und zur Vernetzung mit anderen hochschulpolitisch Aktiven nutzen.

 

Wer Momentaufnahmen der Mitgliederversammlung lesen möchte, kann in unserer parallelen Berichterstattung auf facebook nachlesen.

 

Wer Interesse hat einzelne Anträge oder Berichte zu lesen, wird hier fündig.