Monat: Juni 2017

Schließung des Master-Studiengangs Bildungswissenschaft – Educational Sciences (M.A.)

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Die Fachschaft Bildung hat für die 1. ordentliche Sitzung des 12. Student*innenparlaments am 21. Juni 2017 eine Stellungnahme beantragt. Nachstehendes wurde mit 15 : 0 : 0 (dafür : dagegen : Enthaltung) geändert angenommen.

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„Schließung des Master-Studiengangs
Bildungswissenschaft – Educational Sciences (M.A.)“

Die Fachschaft Bildung einschließlich der ihr angehörigen Fachgruppenvertretungen sprechen sich gegen eine Schließung des Master-Studiengangs „Bildungswissenschaft – Educational Sciences (M.A.)“ aus.

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Für eine friedliche und gerechte Weltwirtschaftsordnung statt G20

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Die Liste dielinke.SDS hat für die konstituierende Sitzung des 12. Student*innenparlaments am 07. Juni 2017 eine Positionierung bzw. einen Arbeitsauftrag beantragt. Nachstehendes wurde mit 10 : 1 : 4 (dafür : dagegen : Enthaltung) geändert angenommen (bei zwei nicht-abgegeben Stimmen).

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„Für eine friedliche und gerechte Weltwirtschaftsordnung statt G20“

Nach Planung der Bundesregierung und des Hamburger Senats soll der nächste G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg stattfinden. Bei diesen Gipfeln treffen sich, als Reaktion auf die seit 2008 anhaltende tiefe Zivilisationskrise, die Regierungschefs und Finanzminister der wirtschaftsstärksten Nationen sowie zahlreiche Bankchefs wie auch Lobbyisten und inszenieren sich als Weltregierung – ohne jede Legitimation. Sie kommen nicht umhin, einige der großen Probleme dieser Zeit zu behandeln, wie die kriegerischen Eskalationen und Umweltzerstörung – stellen sich sogar als die Retter dar, diese Probleme zu lösen. Da sie aber bestrebt sind, die neoliberale (Un-)Ordnung zu retten, indem sie den „Freihandel“ (=Deregulierung) untereinander ausbauen (z.B. mit TTIP und CETA), die Austeritätspolitik forcieren und Lohn- und Steuerdumping verfestigen wollen, haben sie keine Antwort darauf. Die Gipfel sind Teil des Problems, nicht der Lösung.

Demgegenüber tritt die Studierendenschaft Lüneburg für die Überwindung des Rechts des Stärkeren ein, um sich an der umfassenden Verwirklichung der menschlichen Würde zu beteiligen. Das heißt: Frieden und Abrüstung, gute Ernährung und eine Gesundheitsversorgung, die gesund hält, Bildung, die aufklärt und Kultur, die befreit – für alle Menschen. Die Studierendenschaft bekennt sich zu zielführendem Umwelt- und Klimaschutz. Dafür engagieren wir uns unter anderem mit der Beteiligung an einem sozialen Gegengipfel der 7 Milliarden für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Die Bevölkerung entscheidet selbst am besten, was für alle gut ist.
Den Gipfel in Hamburg sollen um die 15.000 Polizeikräfte absichern, Kameras den Innenstadtbereich überwachen und Absperrungen den Verkehr in der Stadt massiv einschränken – ein Szenario, das keiner Stadt zumutbar ist.

Um einer humanen Entwicklungsperspektive den Weg zu bahnen spricht sich die Studierendenschaft dafür aus, dass in den internationalen Beziehungen, anstelle der G7 und G20, aufbauend auf dem Völkerrecht, der UN Menschenrechte-Charta und dem UN-Sozialpakt, die demokratischen Strukturen der Vereinten Nationen ausgebaut und gestärkt werden. Statt Millionen Euro für einen G20-Gipfel zu verschwenden (in Toronto 2010 waren es 1 Mrd. Dollar) fordern wir, diese sinnvoll für die nötigen Investitionen in Soziales, Bildung, Kultur, Gesundheit, Inklusion, Integration und Infrastruktur zu nutzen.

Dafür unternimmt die verfasste Studierendenschaft zusammen mit ihren Bündnispartnern folgende Schritte:
• Verbreitung von Aufklärungsmaterial sowie die Unterstützung entsprechend öffentlicher Veranstaltungen
• das Mitwirken an Bündnisaufrufen sowie Kampagnen
• die umfassende Mobilisierung zum Gegengipfel der 7 Milliarden und die Beteiligung daran

Wir rufen auf zum friedlichen Protest und lehnen Gewalt von und gegen Demonstrant*innen kategorisch ab.

 

Link zur Stellungnahme im PDF-Format: 2017-06-07_Für eine friedliche und gerechte Weltwirtschaftsordnung statt G20

Syrien-Vortrag: Dr. Kamal Sido

Seit nunmehr über sechs langen Jahren herrscht in Syrien der Bürgerkrieg, und mit ihm großes menschliches Leid inner- und außerhalb des Landes. In Berichterstattung und öffentlichem Bewusstsein gerät dieser Konflikt mittlerweile in den Hintergrund, zumal mit den flüchtenden Menschen auch politische Auseinandersetzung und Mitgefühl vor befestigte Grenzen verbannt scheinen. Wie aber stellt sich aktuell die Konfliktsituation im Kontext dar? Um mehr darüber zu erfahren, haben wir Dr. Kamal Sido, Historiker und Nahost-Referent bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eingeladen.

Di., 27.6., 18:00, W HS1 (Rotes Feld!)

Last Minute-Aktionstraining Geh20 der feministischen Initative

25. Juni | 14:00-18:00 | Raum: RW 115 (Campus Rotes
Feld, Rotenbleicher Weg 67, Lüneburg)

Zielgruppe: Menschen mit und ohne Aktionserfahrung, open to all gender

Was ist geplant, wenn in Hamburg im Juli 2017 der G20-Gipfel
stattfindet? In diesem Workshop möchten wir uns gemeinsam auf die
Proteste vorbereiten. Wie können wir uns in Bezugsgruppen organisieren
und warum ist das sinnvoll? Wie können Demonstrationen und Blockaden
erfolgreich sein? Was müssen wir im Umgang mit der Polizei beachten? Und
wie können wir bei all dem solidarisch füreinander da sein und dafür
sorgen, dass es uns während und nach den Aktionen gut geht?

Eine Vorbereitung und Auffrischung für neue und erfahrene Aktivist*innen
– für die G20-Proteste und darüber hinaus.

Freier Eintritt
Eine Veranstaltung mit der Feministischen Initiative Lüneburg.
Unterstützt von PENG!

Öffnungszeiten AStA Büro

In der Vorlesungszeit:

Mo: 10:00 – 14:00 Uhr
Di: 10:00 – 16:00 Uhr
Mi: 10:00 – 16:00 Uhr
Do: 10:00 – 16:00 Uhr
Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

Telefon: 04131 – 677 1510

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