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Über das Antira-Referat


Wir haben das Antirassismus-Referat im November 2008 gegründet. Begonnen hat unsere Arbeit im Dezember 2007 mit der Idee, das alljährliche AStA-Sommerfest unter einem politischen Motto stattfinden zu lassen. Das Ergebnis war das erste Radar-Festival im letzten Juni, welches mit dem Titel „Rassismus auf den Schirm“ die Aufklärung über verdeckten und alltäglichen Rassismus zum Hauptgegenstand hatte. Denn Rassismus beschränkt sich nicht auf Angriffe von Nazis oder eindeutig rassistische Äußerungen. Rassismus durchdringt alle gesellschaftlichen Ebenen und ist auch im Alltag, in der Schule, in Behörden oder Gesetzen präsent.
Um für Radar 2009 besser organisiert zu sein und als politische Gruppe institutionelle Standfestigkeit zu gewinnen, haben wir uns nun der AStA-Familie angeschlossen und damit einen lange leerstehenden Posten neubesetzt. Da antirassistische und antifaschistische Themen aber keinesfalls mit einem hochschulpolitischen Radius abgedeckt werden können und Faschismus und Intoleranz alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens berühren, haben wir uns zum Ziel gesetzt, eine möglichst buntgemischte Gruppe zu bilden – denn Rassismus geht uns alle an! Alle Nichtimmatrikulierten sind deswegen ebenfalls herzlich eingeladen, sich an uns zu wenden!
Unser Referat ist in zwei Arbeitsgruppen mit verschiedenen Schwerpunkten unterteilt, die sich aber regelmäßig in einem großen Plenum treffen und besprechen. Eine Gruppe organisiert das Radar-Festival 2009, welches als Sprachrohr für unsere Inhalte und zur Mobilisierung der Menschen in Lüneburg dienen soll. Die andere Gruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen der Asylbewerber in Lüneburg zu verbessern. 
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