Am 23. Februar 2010 von 11-15 Uhr erledigt eine Delegation in strahlensicheren Kitteln die letzten Bohrungen im Hörsaalgang der Leuphana Universität Lüneburg.
Endlager für atomaren Müll liegen im Trend. Schon deshalb müssen niedersächsische Schächte zu Abgründen für die Zukunft ausgebaut werden. Natürlich werden die Pläne nur langsam der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
„Dies ist eine ergebnisoffene Endlagerung!“ sagt Strahlenexperte S. Riemenschneider zuversichtlich. „Fest steht allerdings, dass der Leuphana Salzstock den atomaren Müll für mindestens eine Million Jahre sicher verschließt!“ sagt F. Rudek, Leiterin des Instituts für nachhaltige, interdisziplinäre und gendergerechte Endlagerung.
„Schauen Sie, Verantwortung ist sowohl Schlüssel- als auch Kernkompetenz. Diese Inhalte adressieren wir in einem flexiblen Umfeld an die Studierenden der Leuphana.“ so GAU-Leiterin H. Hoja.
Da der sichere und kompetente Umgang mit strahlenden fossilen Brennstäben ein Projekt der Zukunft ist, ist es ebenso innovativ wie unerlässlich: ein Fall für Leuphana.
Wir bauen unser eigenes atomares Endlager!
Leuphana. Für eine strahlende Zukunft.
Nachdem die Aktivengruppe die letzten Sicherheitsvorkehrungen (Warnhinweise anbringen, Klingelschild basteln, Stoßlüften) getroffen hat, läuft der erste Castortransport zeitgleich mit Fertigstellung des Leuphana-Express an.
NOA (Nachhaltige Ordnungsgemäße Atommüllendlagerungs-GmbH)
Mach mit beim NOA-Referat des AStA! Kontakt: noa@asta-lueneburg.de
Fotos der Aktion (für die Berichterstattung freigegeben, (c) NOA AStA Uni Lüneburg)
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