Der Stiftungsrat soll die Hotelbaupläne der Unileitung stoppen. Diese klare Botschaft senden zahlreiche stumme DemonstratInnen vor Geb. 10.
Mit Kreide haben Studierende viele Menschen auf den Boden gemalt. "2500 gegen Hotel - unerhört?!" fragt die Menge in Anlehnung an eine Unterschriftenaktion aus dem November, bei der rund 2500 Studierende unterschrieben hatten. Ein stummer Protest gegen die Hotel-Baupläne der Universitätsleitung.
Gekommen sind viele. Eine Studentin mit Hund, ein Studierender mit Kinderwagen, wieder andere mit Leuphana-Flaggen und sogar ein Präsidenten-Double. Außerdem natürlich viele Studierende, die einen Stopp auf dem Weg zur nächsten Vorlesung eingelegt haben. Sie alle fragen sich: Wird sich der Stiftungsrat gegen die große Mehrheit der Studierenden stellen und einem Hotelbau grünes Licht geben? Oder wählt er die Zukunft und erhält der Universität Entwicklungsoptionen - dann muss er das Hotelprojekt umgehend stoppen.
Am morgigen Freitag berät der Stiftungsrat der Universität über das Bauprojekt, StudierendenvertreterInnen werden den StiftungsrätInnen die im November gesammelten Unterschriften vorher übergeben. Nach Meinung der Studierenden soll der hohe Besuch die verfehlte Bauplanung der Universitätsleitung endlich stoppen, bevor noch mehr öffentliche Steuergelder verschwendet werden. Ein Hotel hat auf dem Campus nicht verloren - genauso wenig wie ein privater Investor, der auf Kosten der Uni Gewinne erwirtschaften muss.
Die Kreide-Studierenden vor Gebäude 10 stellen auf einem Banner fest: "Wir sind die Uni!" Eine klare Ansage: Wenn es drauf ankommt, werden wieder die Originale da sein. Dann wird der Protest erneut laut und bunt - wie im November, als rund 1000 Menschen vom Unicampus zum Rathaus zogen...
Fotos der Aktion vor Gebäude 10:
2500 gegen ein Hotel Foto1, Foto2
Wir sind die Uni
Demonstrant mit Kinderwagen
Studentin mit Hund
Demonstrant mit Leuphana-Flagge
Mensch mit Löffel
(c) Matthias Fabian, AStA Uni Lüneburg
Die Fotos stehen für die Berichterstattung zur Verfügung.