Nach heftiger Diskussion mit Präsidiumsvertretern hat die Vollversammlung mehrere Beschlüsse zur Campusentwicklung und zur Lehrerbildung gefasst.
Im restlos überfüllten Hörsaal 1 der Universität waren trotz nur zweitägiger Vorbereitungszeit rund 600 Studierende erschienen. Die Vollversammlung beschloss folgende Anträge mit jeweils nur wenigen Enthaltungen und Gegenstimmen. (Weniger als 5 Gegenstimmen, weniger als 10 Enthaltungen.)
Beschlüsse der Notfall-Vollversammlung am Dienstag, den 6. Juli 2010
(ca. 600 Studierende anwesend)
- Die Vollversammlung stimmt mit überwältigender Mehrheit gegen einen privaten Investor auf dem Campus und lehnt insbesondere eine Privatisierung der Mensa ab.
- Der AStA wird aufgefordert, eine Kommission zur Überprüfung der Berufungsverfahren unter Berücksichtigung einer/eines Rechtswissenschaftlerin/Rechtswissenschaftlers einzurichten.
- Der AStA wird beauftragt, eine einstweilige Verfügung zur Beschleunigung der Berufungsverfahren – insbesondere im Falle des Studiengangs Lehrerbildung – zu erwirken.
- Die Vollversammlung fordert Präsidenten Spoun auf, die Studiengänge der Lehrerbildung zu erhalten und die ausstehenden 18 Professuren schnellstmöglich – spätestens bis zum Wintersemester 2010/2011 – zu besetzen.
- Präsident Sascha Spoun wird aufgefordert, sich innerhalb der nächsten 7 Tage zum Erhalt und Fortgang der Studiengänge der Lehrerbildung zu positionieren.
- Das Präsidium wird aufgefordert, die Berufungen der Lehrerbildung zeitlich unbefristet (anstelle der unattraktiven 5-Jahres-Befristungen) vorzunehmen und möglichst viele Professuren auf W3 (anstelle von geringer bezahlten W2- und W1-/Junior-Professuren) einzustellen.